Gelungene Flucht – und nun?

Beeindruckend: sieben jüngere Männer und eine Frau aus Syrien, Irak und Iran erzählten im gut gefüllten Gemeindesaal über ihre bisherigen Erfahrungen und Zukunftsgedanken.

Pfr. Lehnert aus Langenfeld, Dekanat Neustadt/Aisch schlug  persönlich engagiert den Bogen zwischen aktueller Herausforderung und den eindeutigen Aufforderungen in der Bibel, dem Fremden gastfreundlich zu begegnen.

Den Begegnungsteil des Abends nutzten viele Besucher zum Kosten des mitgebrachten kurdischen Kleingebäcks und für Gespräche mit den anwesenden Flüchtlingen.

Als besondere Herausforderung für die Zukunft wurden genannt:

Arbeits- und Wohnungssuche, Deutsch-Lernen, Kontakte zu den Einheimischen.

Über erste positive Erfahrungen konnte Herr Bolz berichten. Ihm ist es unter anderem gelungen, einen Kältefachmann in eine hiesige Firma zu vermitteln. Bei diesem Beispiel wurde aber auch klar, wie viele Hürden es dabei zu überwinden gilt. Ohne einen solchen „Mentoren“-Einsatz wäre der motivierte und qualifizierte Mann wohl kaum an diesen Platz gelangt, sicher nicht in überschaubarer Zeit. (jmb)

 

 

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